„Die Kirche und die Welt haben die Verehrung der Eucharistie sehr nötig. In diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um Ihm dort zu begegnen.“
(Hl. Johannes Paul II., Brief Dominicae cenae)

Am Herz-Jesu-Fest des Jahres 2001 begannen wir in unserer Pfarrkirche St. Wendelin mit einer gestalteten wöchentlichen eucharistischen Anbetung.

altar reichenbach anbetungInzwischen hat sich so manches verändert. Etliche treue Mitbeter und Mitbeterinnen sind verstorben, andere können aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr teilnehmen. Auch die Pandemie und die Corona-Vorschriften wirken sich aus. An der eucharistischen Anbetung halten wir dennoch fest. Sie ist heute nötiger als je zuvor. Zurzeit laden wir zu einer eucharistischen Anbetung in Stille ein und zwar immer mittwochs nach der normalen Abendmesse. (Nicht nach einer Vorabendmesse.)

Wie läuft diese Anbetung in Stille ab?
Das Allerheiligste wird auf dem Altar (in der Regel vom Priester) ausgesetzt, dabei wird ein Anbetungslied eingespielt. Nach einem kurzen Impuls besteht die Möglichkeit zu einem stillen Verweilen vor dem gegenwärtigen Herrn, etwa 20 bis 25 Minuten lang. Wir lassen uns von Jesu Liebe berühren. So können wir in eine innige, freundschaftliche Beziehung zu Ihm kommen. Alles dürfen wir Ihm anvertrauen, alles Ihm überlassen. Während dieser Zeit läuft ganz leise eine instrumentale meditative Musik. Zum Abschluss wird ein kurzes Gebet und ein Segen gesprochen und das Allerheiligste in den Tabernakel reponiert.

Auch wenn wir in Stille beten, bleiben die bisherigen Intentionen unserer Gebetszeit:

  • - das Gebet für die Priester und die Bitte um geistliche Berufungen
  • - die Begleitung einzelner Personen auf ihrem Berufungsweg durch unser Gebet
  • - aktuelle große Nöte und persönliche Anliegen

Wer ist eingeladen? Alle. Jung und Alt. Kommt und seht! Die mit Jesus verbrachte Zeit ist heilsam für uns und für andere, und sie tut gut.
Friedegund Halbgewachs