Am 28. September hieß es für 9 junge Erwachsene und Pfarrer Torsten Ret: Auf geht’s – nach Hamburg.
Dort angekommen nahmen wir zuerst das Rathaus unter die Lupe, besichtigten die St. Petri Kirche und suchten ein Mittagessen in der Mönckebergstraße. Danach ging’s zu den Landungsbrücken mit ihren beweglichen Pontons. Gegen Abend führte uns der Nachwächter Alfred zu einigen berühmt-berüchtigten Hamburger Sehenswürdigkeiten.

Am Samstagmorgen bekamen wir bei schönstem Sonnenschein (das Wetter war insgesamt sehr schön für Hamburger Verhältnisse) bei der Hafenrundfahrt einen Eindruck von der Speicherstadt. Hier wurde deutlich wie riesig doch so ein Frachtschiff ist und wie klein man sich darunter fühlt. Faszinierend waren auch die Aida und die ein oder andere Jacht, die gerade in den Docks gebaut wurde.

Im Anschluss gingen wir unter der Elbe hindurch, durch den alten Elbtunnel, der die beiden Ufer verbindet. Von dort aus hatte man eine schöne Aussicht, allerdings war das kein Vergleich zur Elbphilharmonie, zu der wir danach aufbrachen. Hier konnten wir den Blick über den Hafen und die Ladungsbrücken von noch weiter oben genießen.

Den Mittag verbrachten wir entweder bei einer Schiffsbesichtigung, in verschiedenen Tee- und Kaffeeläden der Speicherstadt oder bei einem Becher Eis. Außerdem standen an dem Tag noch die Kirche St. Michaelis, der Wasserträger Hummel und der Großneumarkt auf dem Programm.

Am nächsten Morgen machte sich eine kleine Gruppe schon früh auf zum Hamburger Fischmarkt. Die meisten bevorzugten jedoch die zweite Variante: länger schlafen. Auf dem Fischmarkt wurde man durch einen wunderschönen Sonnenaufgang und diesem besonderen Flair auf jeden Fall für das frühe Aufstehen belohnt. Nach dem Frühstück ging es dann zum Gottesdienst im nahe gelegenen Mariendom. Die Krypta unter dem Dom war durch ihre besondere Art der Lichtinstallationen sehenswert. Genauso beeindruckend – allerdings durch seine Größe – ist der Ohlsdorfer Friedhof, zu dem wir am Mittag fuhren. Er ist der größte Parkfriedhof der Welt. Kein Wunder, dass es dafür einen eigenen Plan und sogar eine Buslinie gibt.

Nachmittags entschlossen wir uns noch spontan zu einer Führung im Chocoversum und durften unsere eigenen Schokoladenvariationen kreieren. Am Abend ging es dann noch mal aufs Schiff, dieses Mal ein Alsterdampfer. Der leicht genervte aber doch lustig-charmante Kapitän tuckerte mit uns über die Binnen- und Außenalster und gab uns so einen tollen Einblick in Hamburgs wohl teuerstes Wohngebiet.

Leider hieß es am Montag schon wieder Koffer packen. Da unser Zug nach Karlsruhe jedoch erst um 16 Uhr losfuhr, hatten wir noch genügend Zeit, uns die Lombards-Brücke, den Stephansplatz, den Gänsemarkt und das Hanseviertel anzuschauen. Nach dem Mittagessen ging es los zum Hauptbahnhof um pünktlich an unserem Gleis zu sein. So gingen 4 erlebnisreiche und schöne Tage in Hamburg zu Ende.

Am Ende stellten wir uns eigentlich nur der Form halber die Frage: Gibt’s nächstes Jahr wieder eine JET-Reise? Ganz nach Nachtwächter Alfred’s Art war die Antwort eindeutig: Jo!

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Text: Kim Eichelhard und Karina Mackert
Fotos: Kim Eichelhard, Karina Mackert und Samuel Kunz