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Corona-Krise bewirkt neues kirchliches Leben in der Seelsorgeeinheit Waldbronn-Karlsbad
Dominik Kunzmann aus Karlsbad-Auerbach absolviert seit Januar ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Seelsorgeeinheit der katholischen Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad. In diesem Bericht gibt der 19-Jährige einen Einblick in seine Tätigkeit und das Gemeindeleben in Zeiten des Coronavirus.

...kümmern sich seit vergangener Woche einige etzenroter Schülerinnen und Schüler um 20 selbst gesetzte Erdbeerpflänzchen. Eigentlich war im Rahmen der Schüler-Workshops der Initiative "Etzenrot macht das jetzt!-für mehr Nachhaltigkeit in unserem Dorf" eine Wiederbelebung der Garten-AG an der Waldschule geplant. Vergangenen Herbst gab es bereits eine Putzete, Ende März sollten die Hochbeete vorbereitet, sowie Samen gepflanzt werden zur Aufzucht eigener Gemüsepflänzchen. Doch es kam bekannterweise leider anderst.

Sie sind ein Klimaheld 2020!

…so lautet der Betreff einer Mail, die die Nachhaltigkeits-Truppe gestern, 30. März 2020, erreichte.

Wir, die Mütter von „Etzenrot macht das jetzt!“, waren Mitte des Monats noch sehr frustriert und betrübt, nachdem wir nach einem guten Start bei der Online-Abstimmung zum Klimahelden auf der Zielgeraden dramatisch abgehängt wurden…

Aber nochmal von vorne: seit dem 24. Februar konnte das Publikum täglich abstimmen, welches Projekt von den Stadtwerken Karlsruhe gefördert werden soll. Diese Abstimmung dauerte bis einschließlich 16. März. Die ersten 10 Kandidaten zogen ins Finale ein. Nachdem wir uns, dank der vielen Unterstützer lange auf Platz 8 halten konnten, wurden wir leider von anderen Teilnehmern mit großem Stimmenvorsprung überholt und vorläufig aus dem Rennen geworfen.

Was für eine freudige Nachricht, dass die Jury unsere Arbeit für förderungswert hält!

Da ich es nicht treffender formulieren könnte, zitiere ich aus dem Text der Mail:

„Unsere unabhängige Jury hat Ihr Projekt auserwählt

Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Sonderjurypreises.

Klimahelden wie Sie senden gerade ein starkes Signal der Hoffnung in Zeiten der Krise – vielen herzlichen Dank dafür.

Denn trotz Corona engagieren sich nach wie vor viele Menschen in Karlsruhe für das Klima und entwickeln dabei beeindruckende Ideen.“

Im Moment liegt das Gartenprojekt mehr oder weniger brach. Wir ziehen mit unseren eigenen Kindern Zuhause Gemüse vor und hoffen, es im Mai in die Hochbeete setzen zu können. Alle anderen Workshops können derzeit leider auch nicht stattfinden.... aber wir lassen den Kopf nicht hängen. Wir haben viele Ideen und es kommt auch wieder eine Zeit, sie umzusetzen! Zumindest sind wir nun unsere Finanzierungssorgen los. Danke, danke, danke!

Wer wissen mag, welche Projekte im Finale standen und wer noch für den Jurysonderpreis gewählt wurde, findet hier weitere Infos.

Steffi Weber

Erlebnis im Hotel Wendelin: Zum 44-Jährigen sorgt Programm beim Publikum für Lachtränen
SEK-Einsatz wegen Kassenbonpflicht

Waldbronn-Reichenbach. Das Berliner Adlon, das Pariser Ritz oder das Sacher in Wien? Nein, dem Reichenbacher Wendelin Hotel gehört die Zukunft. Die Katholische Frauengemeinschaft Reichenbach verwandelte die Bühne des Pfarrzentrums zum Jubiläum der 44. Frauenfasnacht kurzerhand in ein Hotel. Hierbei wurden die Besucher auf eine gut vierstündige Reise durch alle Bereiche des Fünf-Sterne-Hotels entführt, was in großer Begeisterung mündete.

CO2, ein kleines Gas mit großer Wirkung.

Am 24.1. waren in Reichenbach zwei Botschafter für die Schöpfung der Diözese Freiburg zu Gast: Matthäus Biermayer und Ina Schmitt. In kurzen Streifzügen stellten sie verschiedene Aspekte des Klimawandels dar.

Unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ zogen am Beginn des neuen Jahres mehr als 185 Kinder (davon mindestens eine Kindergartengruppe) und Jugendliche sowie Erwachsenengruppen durch Karlsbad und Waldbronn. Sie brachten nach der Aussendung als Botschafter den Segen für das neue Jahr. Dass es die Sternsinger gibt, ist ein Segen: für die Menschen in unserer Kirchengemeinde und für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt.

Als Abschluss des Jubiläumsjahres „175 Jahre Kirchenchor Reichenbach/Etzenrot hatte der Chor am 29. Dezember 2019 zum Weihnachtssingen in die Etzenroter Herz-Jesu-Kirche eingeladen. Zahlreiche Menschen folgten dieser Einladung, das Kirchenschiff in der festlich illuminierten Kirche war voll besetzt. Ganz wörtlich genommen wurde bei diesem Weihnachtssingen der Text des alten Kirchenliedes „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“ von Nikolaus Hermann aus dem Jahr 1560: Das Auditorium sollte nicht nur zuhören, sondern bei bekannten Liedern aus dem Gotteslob selbst mitsingen. Gleich zum Auftakt sangen alle gemeinsam „Nun freut euch ihr Christen“. Diese Aufforderung war Programm, denn die Freude über das Kommen unseres Herrn Jesus Christus stand im Mittelpunkt der Liedauswahl.

Am frühen Montagmorgen von Vertretern der Kirchengemeinde persönlich begrüßt zu werden, ist schon etwas ungewöhnlich. Und dann noch zu einer Tasse Kaffee oder Tee ins adventlich geschmückte Eltern-Café im Personalraum der Kita St. Josef eingeladen zu werden, ebenfalls. Manche/r folgte am 09. Dezember dem Kaffeeduft und nahm die Gelegenheit wahr, mit anderen Müttern und Vätern in einen kurzen Austausch zu kommen, Wissenswertes zum Advent zu erfahren oder sich über aktuelle Familienangebote aus der Kirchengemeinde zu informieren und sich ein wenig näher kennen zu lernen.

Am Ende waren sich alle einig: Die gute Erfahrung soll im neuen Jahr fortgesetzt werden. Wir freuen uns, wenn recht viele Mütter und Väter bei uns reinschnuppern, mit uns einen Kaffee oder Tee genießen und mit uns ins Gespräch kommen.

Alexandra Kunz

Vom 25. bis 28.Oktober verbrachten 10 junge Erwachsene im Rahmen unserer diesjährigen JET-Reise vier eindrucksvolle Tage in der wunderschönen Stadt Budapest.

Firmung 2019 Busenbach 014Am ersten Adventswochenende feierten wir in Busenbach und Reichenbach Firmung. Domkapitular em. Msgr. Wolfgang Sauer spendete 89 Jugendlichen dieses Sakrament.

Neun Tage vorher machten die Firmnovenen mit dem Heiligen Geist vertraut und wir beteten für seine Gaben. Der Heilige Geist war während der Novenen, während der sechs monatigen Vorbereitungszeit und bei den Firmgottesdiensten spürbar.
Zum Abschluss der Firmung danke ich an dieser Stelle ganz herzlich allen, die sich eingesetzt und mitgewirkt haben, 89 Jugendliche auf die Firmung vorzubereiten.