2020 05 10 mb 037Wir laden Sie/Euch ein zu unserem Fotowettbewerb unter dem Motto: "Unterwegs in der Schöpfung in Corona-Zeiten"

Die Idee: Miteinander die Schönheit der Schöpfung entdecken – auch oder gerade in Coronazeiten. Einander unsere Bild-Schätze zeigen. Sich Miteinander freuen.

Fotos von der Schöpfung: Jede/Jeder kann mitmachen und ein Bild einschicken. Egal ob Sie auf dem Gebiet der Kirchengemeinde wohnen und welcher Konfession Sie angehören. Die Bilder können Miniaturaufnahmen sein (die Ameise in meinem Garten) oder auch ein Alpenpanorama.
Also: Schöpfung im Großen und Kleinen, nah und fern. Die Bilder müssen aus dem Jahr 2020 sein.

Einsendeschluss ist der 30. September 2020.
Laden Ihr Bild direkt in unserem Blog (glauben-leben.sewk.de -> Fotowettbewerb) hoch oder schicken Sie es an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Einsenden von Fotos erfolgt nur digital, wir nehmen keine ausgedruckten Fotos an.

Prämierung: Vom 1. bis 31. Oktober kann jeder auf der Homepage abstimmen, welche fünf Bilder er/sie am Schönsten findet. Zusätzlich werden die eingesendeten Fotos in der Kirche in Reichenbach ausgestellt, dort können sie ebenfalls bepunktet werden (für alle ohne Internet). Erläuterungen dazu finden Sie direkt in der Kirche.
Wir vertrauen auf Ehrlichkeit, dass jeder nicht mehr als fünf Punkte vergibt (digital oder in der Kirche). Eine Kontrolle würde einen erheblichen Mehraufwand bedeuten.

Kalender 2021: Aus den eingesendeten Fotos wählt eine Jury (Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit zuzüglich eines Jugendlichen aus unserer Kirchengemeinde) zwölf Fotos für einen Kalender aus. Dieser Kalender ist unser Geschenk an unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen für 2020, da das Fest der Begegnung leider ausgefallen ist. Wer darüber hinaus einen oder mehrere Kalender erwerben möchte, kann dies gegen einen Unkostenbeitrag gerne tun.

Was gibt es zu gewinnen?
Die Urheber der drei bestplatzierten Fotos der Online-Abstimmung sowie der zwölf für den Kalender ausgewählten Fotos gewinnen ein Abendessen mit einem Hauptamtlichen, vermutlich zu dritt oder zu viert in einer kleinen Gruppe, je nach Corona-Bestimmungen. Wir werden das auslosen.

Für die eingesendeten Fotos brauchen wir folgende Infos:
- Datum der Aufnahme/Ort der Aufnahme
- Name des/der Fotographen/in (Sie treten mit der Einsendung Ihre Bildrechte an uns ab, und Sie werden als Urheber bei der Veröffentlichung genannt. -> Teilnahmebedingungen siehe unten).

Bildqualität: Das Bild sollte eine minimale Auflösung von 3500 x 2500 Pixel haben.

Teilnahmebedingungen:

Durch die Teilnahme am Fotowettbewerb bestätigen Sie, dass Sie sich mit den folgenden Teilnahmebedingungen einverstanden erklären.

  1. Es werden nur Bilder zum Wettbewerb zugelassen, die keine erkennbaren Personen abbilden. Außerdem ist bei auf dem Foto abgebildeten Werken, Kennzeichen oder sonstigen Gegenständen die Zustimmung von den Rechteinhabern einzuholen.
  2. Sie versichern, dass das Foto von Ihnen selbst aufgenommen wurde und dass Sie zu dessen Nutzung einschließlich sämtlicher Verwertungsrechte befugt sind und das Foto die in Ziff. 1 genannten Anforderungen erfüllt.
  3. Sie räumen der Kath. Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad im Fall einer Nominierung unentgeltlich die zeitlich uneingeschränkten, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte an dem eingesandten Bild zum Zwecke der Präsentation in Print- und Onlinemedien der Kath. Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad ein. Dazu stellen Sie nach Bekanntgabe der Gewinner Ihr Bild im Originalformat zur Verfügung. Die Kath. Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad verpflichtet sich, bei Veröffentlichung des Fotos Ihren Namen als Fotograf/Urheber anzugeben.
  4. Sie garantieren, dass das Foto nicht gegen geltendes Recht verstößt und keine sonstigen Beanstandungen auslöst. Sie stehen insbesondere dafür ein, dass das Foto keine pornografischen, rassistischen, anderweitig anstößigen oder illegalen Inhalte enthält und auch keine Urheber- oder Markenrechte verletzt.

Gedanken zu Fotos, Schöpfung und Corona

Der Corona-Virus hat uns alle in neue Formen des Lebens gezwungen, oder gelockt, je nachdem. Für manche hat er gesundheitlich katastrophale Auswirkungen, andere stürzt er wirtschaftlich in den völligen Ruin. Bei vielen liegen die Nerven blank, andere werden depressiv. Kinder sind in ihrem Wunsch, Freunde zu treffen, die Welt zu entdecken oder lernen zu können, massiv eingeschränkt.

Und trotzdem: Es ist Frühling geworden, jetzt ist Sommer, der Herbst kommt bestimmt. Das Leben geht weiter. Der Schöpfung tut dieser Corona-Virus gut, sie kann sich erholen. Nicht in allen Teilen, auch das ist klar. Wenn z.B. der brasilianische Präsident Bolsonaro  die Abholzung des Regenwaldes massiv vorantreibt, dann tut das der Natur überhaupt nicht gut. Im Schatten von Corona (darauf sind alle Sorgen und Augen gerichtet) breiten sich unbemerkt oder bemerkt, auf jeden Fall ungeschützt, zerstörerische Verhaltensmuster aus und feiern fröhliche Urständ.

Und trotzdem konnte die Natur in Teilen aufatmen. Es kommt zu Nachrichten wie diesen: „Eigentlich unmöglich: Der Mount Everest ist von Kathmandu aus sichtbar! Das erste Mal in der aufgezeichneten Geschichte ist der höchste Berg von Kathmandu aus sichtbar. Vor Corona war dafür der Smog viel zu dicht.“ https://www.wmn.de/lifestyle/nachhaltigkeit/mount-everest-ist-von-kathmandu-aus-sichtbar-id10688

Oder: „Wildtiere in Städten. Nicht nur in Australien wagen sich Tiere in fremde Territorien vor: In Venedig sieht man dank des klaren Wassers wieder die Fische, und auch in Mailand schwimmen wieder Schwäne auf den Kanälen. In spanischen Großstädten laufen Wildschweine und Pfauen durch die Straßen. In Bogotá werden Füchse gesichtet und in Santiago de Chile sogar ein Puma. Die mit der weltweiten Ausnahmesituation einhergehenden Veränderungen, wie sauberere Luft und weniger Verkehr, sind derzeit für viele Tierarten von Vorteil.“

https://www.watson.de/nachhaltigkeit/tiere/746683098-wegen-corona-lockdown-in-australien-huepfen-kaengurus-durch-die-strassen

Unterwegs in der Schöpfung in Corona-Zeiten. Vielleicht geht/ging es Ihnen wie mir. Weil so vieles nicht möglich war, war ich sehr viel draußen unterwegs. Dankbar und staunend habe ich das neu wahrgenommen, wofür ich sonst auch schon einen Blick habe, aber eben nicht so: Das üppige Grün unserer Wälder zum Beispiel oder den blauen Himmel ohne Kondensstreifen. Manchmal habe ich mir eingebildet, dass die Farben anders wirken. Vielleicht war das ja auch so, schließlich sind die Schadstoffkonzentrationen in unserer Luft richtig in den Keller gefallen.

Das Thema des Kalenders soll den Sinn für die Schönheit der Schöpfung in den Mittelpunkt stellen. Sie ist uns geschenkt – und sie ist atemberaubend schön. Was wir lieben, das schützen wir auch. Ich hoffe, dass das so ist und dass wir hier eine Lehre aus Corona ziehen, die nachhaltig ist.

Sicher haben wir alle Schönes in Corona-Zeiten entdeckt. Vielleicht haben wir manches mit einem Foto festgehalten. Zeigen wir einander unsere kleinen und großen Schätze.

Mit diesem Fotowettbewerb möchten wir Sie genau dazu einladen. Jeder/jede kann ein Foto zur Verfügung stellen, jeder/jede kann mit abstimmen, welche Bilder ihm am besten gefallen. Und wir werden für einen Jahreskalender 2021 zwölf Bilder auswählen.

Ruth Fehling (Pastoralreferentin) und Mirjam Bartberger (unsere Webmasterin und Frau für alle digitalen Fälle)