In unserem Leben durchlaufen wir unterschiedlichste Phasen des Gebets. Kinder beten anders als Erwachsene, und in Not beten wir anders als in den Komfortzonen des Lebens. Zwischendurch, und ich glaube, diese Erfahrung machen fast alle Menschen irgendwann einmal, zwischendurch kann uns das Gebet auch verloren gehen. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll; Gott weiß schon alles; - und vielleicht hört er mich sowieso nicht." Oder das Gebet wird so spröde, das wir eigentlich keine Lust mehr dazu haben.

Das kontemplative Gebet ist eine eigene und ganz bestimmte Weise des Betens. Es ist weniger ein Sprechen als ein Hören. Wer kontemplativ betet, ist wach, ganz da, - und kann warten, wie Gott sich schenken will. Manchmal "spüren" wir im kontemplativen Gebet Gottes Gegenwart, manchmal nicht. Und es gehört zu dem kontemplativen Weg dazu, zu lernen, dass das nicht so wichtig ist.

Was zählt? Gott ist da. Ich bin da. Unabhängig von meinen Gefühlen, meinen Worten, meiner Befindlichkeit. Gott führt mich in die Tiefe meiner Seele, dort begegne ich ihm - und mir selbst.

An insgesamt sechs Abenden lernen wir in Schritten das kontemplative Gebet kennen. Wir beginnen mit einem einführenden Abend, danach können Sie sich für den Kurs verbindlich anmelden. Der letzte Abend dient dem Abschluss und der Auswertung.

Wann: jeweils Mittwochs um 20 Uhr

23.10.: Einführung -> danach verbindliche Anmeldung

6. November /20. November /4. Dezember /18. Dezember: Kontemplatives Gebet

8. Januar: Auswertung

Wo: Langensteinbach, Pfarrer Benz Haus, Wilferdinger Str. 28

Leitung: Pastoralreferentin Dr. Ruth Fehling (Ausbildung zur Anleitung christlicher Kontemplation in St. Peter im Schwarzwald 2009-2012)

vorläufige Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07243/652347