Wir Menschen sehnen uns nach Erfüllung und Glück, wir sehnen uns danach, zu lieben und geliebt zu werden. Wir sehnen uns nach gelingenden Beziehungen und Gemeinschaft mit Gott, unseren Mitmenschen und uns selbst. Wir spüren in der Wirklichkeit unseres Lebens, dass wir dabei immer wieder an Grenzen stoßen. Wir entdecken, dass wir einander die Liebe schuldig bleiben.

Das Sakrament der Buße und Versöhnung nimmt diese Wirklichkeit ernst und eröffnet uns durch die Barmherzigkeit Gottes einen Weg in die Freiheit. Gott schenkt uns die Chance neu anzufangen. Hier dürfen wir uns von der Seele reden, was wir falsch gemacht haben und was uns belastet. In einem persönlichen Gespräch oder Wort spricht der Priester, als Werkzeug der Liebe Gottes, die Vergebung Gottes zu. Die Beichte ist ein Geschenk der Begegnung mit Gottes Barmherzigkeit und seiner vergebenden Liebe.

Gelegenheit zur Beichte, zum Sakrament der Versöhnung, ist in der Regel samstags vor der Vorabendmesse und während der Stunde der Barmherzigkeit einmal im Monat. Vor den Hochfesten gibt es zudem besondere Beichtgelegenheiten bzw. die Möglichkeit zum Besuch von Bußandachten. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Pfarrblatt.

Individuelle Beichtgespräche können Sie außerhalb der Beichtzeiten mit dem Priester vereinbaren.