heißt in Indien Guten Tag und Auf Wiedersehen.

Dieses Land mit seiner wunderschönen Pflanzen- und reichhaltigen Tierwelt interessierte eine Gruppe des Kindergartens in den letzten Monaten. Sie hörten Wissenswertes über Languren, Tiger, Elefanten und Schlangen. Sie öffneten Kokosnüsse und probierten das Fruchtfleisch darin.

Aus indischen Speckstein bestaunten sie verschiedene Schmuckstücke. Autotaxis, genannt Tuc-Tucs, gefielen ihnen besonders gut. Diese vielen Eindrücke inspirierten die Gruppe ein indisches Fest zu gestalten. Dabei gab es verschiedene Aktionen. Viel Mut war nötig, eine hohe Palme (Leiter) zu erklettern, um dort Kokosnüsse zu pflücken.

Mit Hilfe von Sägen, Feilen, Schmirgel-Schwämmen, Geduld und Zeit entstanden aus Speckstein wunderschöne Anhänger. Aus alten Socken, Filz, Wolle und ähnlichem Material wurden gefährliche Schlangenhandpuppen gefertigt.

Der ganze Kindergarten roch nach Gewürzen. In einem nach indischem Stil dekorierten Zimmer konnten Gewürze angeschaut, gefühlt, gerochen und deren Namen erraten werden. Es waren Kardamon, Kurkuma, Koriander und Zimt. Diese wohlschmeckenden Aromen konnten mit Reis vermischt probiert werden. Lecker!

Mandalas anmalen führt zur inneren Ruhe und Gelassenheit. Viele Kinder und Erwachsene gönnten sich diese Auszeit. Wer dann noch Lust hatte, konnte kleine Papierteppiche weben.

Im Außenbereich standen Tuc-Tuc-Taxis bereit (große Dreiräder). Mit diesen konnten sich die Kinder „kostenlos“ befördern lassen.

namaste st franziskusNach diesen Erlebnissen gab es zur Stärkung ein reichhaltiges Buffet, das von den Eltern mitgebracht wurde. Dankeschön!

Einen Höhepunkt gab es am Ende des Festes. Die Mädchen hatten einen indischen Tanz einstudiert und tanzten diesen mit Anmut und Grazie. Die Jungs waren die Musiker. Mit Trommeln und Rasseln spielten sie rhythmusgenau zum Tanz.

Der indische Märchenerzähler Shiba kam zur richtigen Zeit nach Langensteinbach, um uns mit seiner Geschichte in sein Land aus Tausend und einer Nacht zu entführen. Er hatte seine Flöte und seine Kobra Bonjhi im Korb mitgebracht. Zu seiner Musik ließ er die Schlange aus dem Korb tanzen und erzählte dabei eine Geschichte, die er am Hofe des Großmoguls erlebt hatte. Es war spannend ihm zuzuhören.

Danke für den wunderschönen Tag in Indien, Namaste und Phir melenge