Wie unsere Weihnachtswichtel entstanden sind

Wir haben den Ton für die Wichtel mit einem Wellholz ausgerollt. Dann wurde dieser Ton um einen Styroporkegel gelegt. Jetzt war es wichtig, die Stelle wo der Ton zusammen kam, gut mit Wasser zu bestreichen und mit dem Finger zu glätten. Die Nase konnten wir formen, wie es uns gefiel. Es gab lange, spitze, runde oder längliche Nasen.

Diese Nasen wurden dann in der Mitte des Kegels angeschlickert. So sagt man, wenn man ein Tonstück ansetzt. Mit dem Messer schnitten wir den Mund aus dem Ton heraus und die Schnittstelle wurden auch mit den Fingern glatt gestrichen. Mit einem Schaschlikstäbchen stachen wir die Augen und die seitlichen Luftlöcher aus. Wer Lust hatte konnte noch einen Bart oder Augenbrauen anschlickern. Dann musste der Ton zuerst trocknen. Gebrannt wurde der Wichtel in einem Spezialofen. Als der Wichtel wieder bei uns im Kindergarten war, bemalten wir ihn mit unserer Lieblingsfarbe. Jeder Wichtel sah anders aus. Die Erwachsenen wollten nicht glauben, dass wir das (fast alleine) so toll hinbekommen haben. In das Innere des Wichtels können wir jetzt ein Teelicht stellen und haben dann ein gemütliches Wichtellicht.

weihnachtswichtel