Ein kulinarischer Höhepunkt wie er besser nicht hätte sein können, fand bei uns im Kindergarten statt. Im Zusammenhang mit dem seit Wochen stattfindenden Sinnesprojekt „Wara neman – einer Sache Aufmerksamkeit schenken“ und dem bevorstehenden Kulturen- Fest brachten die Kinder zusammen mit ihren Eltern länderspezifische Spezialitäten mit.

Der Kindergarten St. Franziskus erwartete nach den Weihnachtsferien hohen Besuch. Die „Heiligen drei Könige“ hatten sich angesagt. Erwartungsvoll saßen alle Kinder im Bewegungsraum und warteten voller Spannung auf das Eintreffen der Gäste. Die Gelehrten, welche Sterndeuter waren, kamen vor 2000 Jahren aus dem Osten. Sie hatten am Himmel eine besonders helle Sternenkonstellation entdeckt. Die Schrift sagte voraus, dass nach dem Erscheinen dieses Sternes , ein Retter geboren wird Dieser Stern führte sie nach Bethlehem.

Wie unsere Weihnachtswichtel entstanden sind

Wir haben den Ton für die Wichtel mit einem Wellholz ausgerollt. Dann wurde dieser Ton um einen Styroporkegel gelegt. Jetzt war es wichtig, die Stelle wo der Ton zusammen kam, gut mit Wasser zu bestreichen und mit dem Finger zu glätten. Die Nase konnten wir formen, wie es uns gefiel. Es gab lange, spitze, runde oder längliche Nasen.

Dieser Esel begleitete eine Gruppe unserer Einrichtung durch die Adventszeit. Dieser Esel auf Rädern mit einer kleinen Einmannkutsche war das Adventskalendergeschenk für die Gruppe. Jedes Kind durfte eine Runde mit dem Esel fahren (wurde gezogen) und begab sich so ein kleines Stück auf den Weg nach Bethlehem wie Maria und Josef. Das war eine Freude.

adventsesel

Kulturenfest oder Wenn sich Menschen aus 13 Ländern treffen

Komm mit auf unsere Weltreise. Wir starteten im kath. Gemeindehaus Langensteinbach. Im Eingangsbereich des Gemeindehauses bekam jeder einen Papierpfeil auf dem er eintragen konnte, was sein Herkunftsland war. Diese Pfeile wurden auf eine große Weltkarte geklebt. Jeder Besucher bekam einen eigenen Reisepass, mit dem er in alle Nationen einreisen konnte.   

Am Montag, den 06. November durften alle Franziskuskinder in die ziemlich dunkle, festlich geschmückte Bewegs gehen. Nach der Begrüßung wurde die Jesuskerze angezündet als Zeichen, dass er jetzt bei uns ist.

In diesem Jahr befasste sich eine Gruppe des St. Franziskus-Kindergarten in der Herbstzeit mit dem Thema „Rund um den Apfel“ .Die Kinder betrachteten und spielten das Wachstum vom kleinen Kern zum Apfelbaum bis zum reifen Apfel und nahmen den Apfel bei einer Wahrnehmungsübung mit sämtlichen Sinnen wahr.

Rate, rate was ist das?

Es ist rot, hat 2 große Räder vorne und 2 kleine Räder hinten.
Es hat ein Schneidwerk mit 5,25 m Breite ( solange ist ungefähr ein Gruppenzimmer bei uns).
Es hat eine Haspel und ein Gebiss.

... und die Geschichte der Vogelhochzeit ging weiter!

Da unser Vogelbaby jetzt geschlüpft war, hatte es natürlich einen Bärenhunger und wir sangen zusammen das Lied „Ein Vogelbaby wird niemals satt“ und erfuhren ganz nebenbei, was Vogelkinder gerne essen.

Fast das ganze Kindergartenjahr über begleitet uns nun schon das Bilderbuch „DAS KLEINE ICH BIN ICH „ in der Bärengruppe. Wir haben es gemalt, gebastelt, haben mit ihm geturnt und gespielt, von ihm gesungen und gesprochen… und nun haben wir es „ganz in echt“ getroffen! Wir haben es in Karlsruhe im Figurentheater „Marotte“ gesehen! Es hat Haare wie ein Pferd, aber ist kein Pferd. Es hat große Augen wie die Fische, aber es ist kein Fisch. Es hat kurze Stampferbeine wie ein Nilpferd, aber es ist kein Nilpferd. Es hat einen langen Schwanz wie ein Papagei, aber es ist kein Papagei. Es hat lange Ohren wie ein Dackel, aber es ist kein Hund. Wer ist es dann? Ein „Ich bin ich!“.