Christliche Glaubensinhalte und ein gelebter Glaube sind in unserer Gesellschaft immer weniger vorhanden. Es gibt Defizite im Glaubenswissen, nicht nur bei Menschen, die der Kirche fernstehen, sondern auch unter den aktiven Gemeindemitgliedern. Die Bereitschaft zum Glaubensvollzug schwindet. Viele Menschen bringen ihre Sehnsüchte und Fragen gar nicht mehr mit Kirche in Verbindung und erwarten von ihr keine Antworten mehr.

Wir wollen Räume schaffen für Innen-, Außen- und Fernstehende und Zweifler: Räume für einen Dialog zwischen den Menschen, für die Diskussion von Glaubensinhalten und die Entwicklung von zeitgemäßen Formen der Glaubenspraxis. Dabei sind uns Kontinuität und Offenheit wichtig. Nur wenn wir selbst  für unseren Glauben brennen, können wir auch andere begeistern. Das Leitbild der Kirchengemeinde ist uns eine wichtige Orientierungshilfe. Das Bibelwort „..und das Wort ist Fleisch geworden“ - und will es immer wieder werden durch jeden von uns - verstehen wir als Richtschnur für unsere Überlegungen. 

Meilensteine/Wegepunkte/Maßnahmen:

  • Nach dem Glaubenskurs „Neu anfangen“ in der Fastenzeit 2018 werden die Teilnehmer be-fragt. Diese Rückmeldungen und Erfahrungen werden Ende Juni 2018 ausgewertet und fließen in das Konzept ein. 
  • Zur Bedarfsermittlung und für eventuelle Kooperationen sprechen wir zuerst mit den Gruppie-rungen und den Gemeindeteams. Diese Ergebnisse liegen bis Ende Juli 2018 vor. 
  • Eine Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für Taufpastoral, Familienpastoral und Öffentlichkeitsarbeit wird angestrebt.
  • Gespräche zur Koordination der Angebote werden mit dem Ökumenischen Bildungswerk geführt.
  • Die Ergebnisse werden erfasst und zusammengeführt.

Ziel:

Bis Ende 2018 ist ein Konzept für die Glaubensentwicklung im Erwachsenenalter in der Seelsorgeeinheit ausgearbeitet. Es berücksichtigt, dass Menschen, die noch in irgendeiner Form am kirchlichen Leben teilnehmen ("Insider"), andere Fragen haben als der Kirche ferner Stehende ("Newcomer"), und nimmt beide Gruppen in den Blick.

Verantwortlich:
Karl Becker, Katja Feißt, Jürgen Kußmann, Silvia Merly, Pfr. Torsten Ret (PGR), Nicole Siegwart

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