Seit 2015 arbeitet der Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad konsequent an einer Neufassung der Pastoralkonzeption. Wir freuen uns sehr, dass das Ergebnis nun vorliegt. Die vorliegende Pastoralkonzeption wurde in der Sitzung des Pfarrgemeinderats am 9. Mai 2018 beschlossen und in Kraft gesetzt.

Wesentliche Meilensteine waren:

  • die bisherige Pastoralkonzeption vom 31. Juli 2014
  • der LEVI-Prozess von Mitte 2015 bis Mitte 2016, einschließlich der Erstellung des Selbstbewertungsberichts
  • das gemeinsame Klausurwochenende des Pfarrgemeinderates mit den Gemeindeteams vom 10. bis 12. März 2017 in Neustadt an der Weinstraße
  • die Erarbeitung des Leitbildes und dessen Verabschiedung am 15. November 2017
  • der öffentliche Klausurtag zusammen mit Ehrenamtlichen und Mitgliedern der Gemeindeteams am Samstag, 13. Januar 2018 in Reichenbach
  • die Diözesanen Leitlinien der Erzdiözese Freiburg vom 29. Juni 2017

Die Pastoralkonzeption ist in ihrer vorliegenden Fassung das Ergebnis der Bemühungen all derer, die an ihrer Erarbeitung mitwirkten. Ihnen allen möchten wir an dieser Stelle herzlich danken.

Die Pastoralkonzeption enthält zwei Teile, die eng aufeinander bezogen sind: Ein Leitbild und sechs Handlungsfelder.

Im Leitbild ist aus pastoraler und theologischer Sicht formuiert, wie wir unser Christsein in der Kirchengemeinde Waldbronn-Karlsbad leben möchten. Dieses Leitbild kann als Fundament verstanden werden, von dem her in einem zweiten Teil konkrete Handlungsfelder entwickelt wurden. Die Handlungsfelder sind:

  1. Glaubensentwicklung,
  2. Taufpastoral,
  3. Entwicklung eines Familienzentrums,
  4. Ministrantenarbeit,
  5. Offene Jugendarbeit,
  6. Öffentlichkeitsarbeit.

Für diese Handlungsfelder wurden konkrete Ziele, Zeiträume und verantwortliche Personen benannt.

Die neu erarbeitete Pastoralkonzeption ist visionär, nicht deskriptiv. Sie beschreibt strategische Ziele für zentrale Wachstumsfelder in unserer Kirchengemeinde. Im Zentrum stehen dabei Handlungsfelder, in denen wir ein großes Entwicklungspotential sehen. Die Konzentration auf die sechs Handlungsfelder ist den personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen der Mitarbeiter geschuldet.

Die Pastoralkonzeption ist keine umfassende und erschöpfende Darstellung kirchlichen Engagements in unserer Seelsorgeeinheit. Viele Tätigkeitsbereiche und Handlungsfelder sind nicht eigens angesprochen. Das sagt nichts über deren Wertigkeit aus. Es sind Arbeitsbereiche, die aktuell auf einem guten Weg sind.

Als getaufte Christen sind wir von Jesus Christus gerufen, den Menschen die Frohe Botschaft zu bringen und durch unser Leben die Liebe Gottes zu bezeugen. Wir wünschen allen, dass die Pastoralkonzeption eine hilfreiche Orientierung ist: dass wir die in den Handlungsfeldern formulierten Ziele fruchtbar umsetzen können oder dass wir im Z weifelsfall mutig sind und Ziele überdenken.

Möge Gott unser Tun und Denken, unser Beten und Singen mit seinem Segen erfüllen, damit wir füreinander und für andere zum Segen werden können.

Torsten Ret, Pfarrer und Rainer Griesbaum, PGR-Vorsitzender